Fortbildungen – Institut für Musiktherapie

Das Freie Musikzentrum fördert seit seiner Gründung die therapeutische Anwendung von Musik. Musiktherapie wird in Selbsterfahrungskursen, Fort- und Weiterbildungsseminaren, der jährlichen Musiktherapie-Tagung und der berufsbegleitenden Ausbildung von langjährig erfahrenen Musik-thera¬peuten fachkundig und in persönlicher Atmosphäre vermittelt. Das Freie Musikzentrum ist mit seinem umfangreichen Seminarangebot und seinen hochqualifizierten Dozenten ein einzigartiges und international anerkanntes Zentrum musiktherapeutischer Weiterbildung.

Für die Interessierten aus musikalischen, pädagogischen und psychosozialen Berufsfeldern bieten wir praxisnahe Kurse zur Einführung und Selbsterfahrung an, die auch allen anderen Interessierten offen stehen. Daneben bieten wir zur fachlichen Qualifizierung für bereits berufstätige Musiktherapeuten berufsspezifische Fachseminare, eine dreiteilige Seminarreihe und berufsspezifische Zusatzqualifikationen an.

MusiktherapeutInnen sowie approbierte ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen beachten bitte die Hinweise auf Fortbildungspunkte der Bayerischen Psychotherapeutenkammer sowie der DMtG bei den einzelnen Seminaren.

Fortbildungspunkte
MusiktherapeutInnen sowie approbierte ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen beachten bitte die Hinweise auf Fortbildungspunkte der Bayerischen Psychotherapeutenkammer sowie der DMtG bei den einzelnen Seminaren.

Das Weiterbildungsangebot gliedert sich in:

>> Seminare mit allgemeinen Einführungskursen für Interessierte
>> Vortrag / Lecture
>> Berufsspezifische Fachseminare für Musiktherapeuten/innen
>> Berufsspezifische Zusatzqualifikationen
>> Berufsbegleitende Ausbildung Musiktherapie (BWM)
>> Jährliche Musiktherapie-Tagung 2017
      25. Fachtagung »Musik in Therapie und Medizin«

Musiktherapie – Berufsbegleitende Ausbildung BWM:
Dr. Andreas Wölfl
Tel: 089 – 20 20 76 22
Fax: 089 – 41 42 47-60
E-Mail: awoelfl@freies-musikzentrum.de

Monika Baumann
E-Mail: mbaumann@freies-musikzentrum.de

Musiktherapie – Seminare und Zusatzqualifikationen:
Silke Siebert
E-Mail: ssiebert@freies-musikzentrum.de

Vor Besuch eines Kurses ist eine Anmeldung erforderlich.
(es sei denn, es ist beim Kurs ausdrücklich anders vermerkt z.B. Drum Circle, Contact Jam)

Für Kursbuchungen folgen Sie bitte dem Button »Kurs buchen« im Menü links.
Gerne können Sie auch persönlich im Büro buchen oder verwenden Sie das Anmeldeformular, das Sie am Schluss des Programmheftes finden.
Tel.: 089 - 41 42 47 - 0
Fax: 089 - 41 42 47 - 60
E-Mail: info@freies-musikzentrum.de


Musiktherapie

Seminare

Diese Seminare richten sich an Interessierte (insbesondere aus musikalischen, pädagogischen, psychotherapeutischen und psychosozialen Berufen), die sich grundlegende Kenntnisse über Musiktherapie erwerben wollen.

Musiktherapie mit demenzkranken Menschen Wochenende- oder Ferienkurs
In der Behandlung dementiell erkrankter Menschen haben sich musiktherapeutische Verfahren sehr bewährt. Musiktherapeutische Ansätze schaffen einen wesentlichen Zugang zu psychischen und physischen Befindlichkeiten, zum emotionalen Erleben und zur Erinnerung eines Menschen. Ob mit der Verarbeitung von Erinnerungen und Gefühlen, die geweckt werden wenn man »seine« Musik hört, oder durch die Freude und Befriedigung am Singen und Musizieren, kann die Musiktherapie einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität bieten. Musiktherapeutische Vorgehensweisen, die zur Anregung und Entfaltung noch vorhandener Ressourcen dienen, werden präsentiert. Aufbauend auf theoretische und praktische Kenntisse, werden musiktherapeutische Anregungen sowohl für Gruppen als auch Einzelbetreuung vermittelt. Der Einsatz von Musik in den verschiedenen Stadien der Demenz ist ebenso Thema.
Dieses Seminar eignet sich für Pflegepersonal, Angehörige sowie Interessenten aus psychosozialen Berufsfeldern und setzt keine musikalischen Vorkenntnisse voraus.

18 Fortbildungspunkte bei der Psychotherapeutenkammer und DMtG.
Mindeste Teilnehmerzahl 6

16FF103 · Mary Laqua · Kursraum 7 · 158,– €
Wochenende · Sa. 9.7., 10.00–19.00 · So. 10.7., 10.00–14.30 Uhr

Musiktherapeutische Selbsterfahrung Wochenende- oder Ferienkurs
Dieses Seminar bietet Ihnen neue Erfahrungsmöglichkeiten mit Instrumenten, Klängen und sich selbst. Wie ist Ihr eigener Klang? Wie klingen Sie in und mit der Gruppe? Sie können Ihre Wahrnehmung und Ihren musikalischen Ausdruck durch spielerisch-improvisatorischen Umgang mit Instrumenten und Klängen vertiefen und dabei Formen aktiver und rezeptiver Musiktherapie kennen lernen. Auf der Basis der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie werden wir im Gespräch gemeinsam versuchen, individuelles (musikalisches) Erleben zu verstehen und weiterführende Entwicklungsmöglichkeiten aufzudecken. Ein Schwerpunkt der musiktherapeutischen Selbsterfahrung wird die Vielfalt der klanglich-dialogischen Beziehungssymbolik sein.

Keine Therapie – für Personen mit seelischen oder schweren körperlichen
Erkrankungen nicht geeignet. Mindeste Teilnehmerzahl 6

16FF104 · Sabine Reimold · Kursraum 7 · 158,– €
Ferienwochenende · Sa. 10.9., 10.00–19.00 · So. 11.9., 10.00–14.30

Musiktherapie

Spuren im Leben Wochenende- oder Ferienkurs
Eine Spurensuche mit Musik, Bild und Maske

Freies Musikzentrum

Welche Spuren in meinem Leben verfolge ich, wie sehen meine Spuren aus, wo bin ich neben der Spur, welche habe ich schon hinterlassen.

Phantasien und innere Bilder wecken unsere Kreativität für neue Horizonte und Perspektiven. In einem schöpferischen Prozess geben wir schrittweise unserer individuellen Originalität einen Ausdruck und eine Form. Unsere Annäherung geschieht spielend leicht über Musikimprovisation, spontanes Malen und Gestaltung eines Symbols in Form einer leichten Maskenhaut. In der Bewegung und im Tanz mit der Maske nähern wir uns den eigenen Spuren und dem, was vorher noch ganz unfassbar war.

Mit der Maske bringen wir die Bilder in den dreidimensionalen Raum hinein. Diese nonverbalen Sprachen der Klänge und der 3-dimensionalen Bilder ermöglichen uns einen spielerischen Zugang und bringen Kopf und Herz zusammen.
Das Seminar ist eine spannende Kombination von musiktherapeutischen Methoden mit anderen künstlerischen Medien wie Maske und Bild.

Bitte ein einfaches Tuch ca 70x70cm zum Anhängen an die Maske und 15,– € Materialgeld mitbringen. Fortbildungspunkte bei Psychotherapeutenkammer und DMtG beantragt.
Mindeste Teilnehmerzahl 6

F101 · Malou Eberspächer · Kursraum 7 · 180,– €
Ferienblock 3 Tage · Fr. 4.11., 18.00–21.30 · Sa. 5.11., 10.00–18.00 · So. 6.11., 10.00–13.00 Uhr

Musiktherapeutische Ansätze in der Onkologie Wochenende- oder Ferienkurs
Dieses Seminar soll den Teilnehmern einen Einblick in die klinische musiktherapeutische Arbeit im onkologischen Bereich vermitteln. Ausgehend von verschiedenen musiktherapeutischen Methoden im spezifisch psychonkologischen Kontext wird ein Schwerpunkt die Beschäftigung mit dem Themenbereich »Empathie« sein. Des Weiteren beschäftigen wir uns mit den unterschiedlichen Vorgehensweisen von aktiver und rezeptiver Musiktherapie in der Begleitung von onkologischen Kranken.

Fortbildungspunkte bei Psychotherapeutenkammer und DMtG beantragt.
Mindeste Teilnehmerzahl 6

F102 · Richard Löhr · Kursraum 7 · 85,– €
Ein Tag · Sa. · 19.11. · 11.00 bis 18.00 Uhr

Phänomenologisch-systemische Aufstellungsarbeit und Musiktherapie Wochenende- oder Ferienkurs
Dieses Seminar bietet Gelegenheit, durch Selbsterfahrung und Reflexion zu erleben und zu verstehen, wie sich phänomenologisch-systemische Aufstellungen mit musiktherapeutischen Vorgehensweisen und Techniken kombinieren lassen. Je nach Anliegen können Teilnehmer Stellvertreter für Mitglieder ihrer Herkunfts- bzw. Gegenwartsfamilie oder auch nichtpersonale Repräsentanzen aufstellen, die dann mit Instrumenten, Stimme und Bewegung ihre Befindlichkeit ausdrücken und diese prozesshaft und interaktionell weiterentwickeln. Die Verbindung des wirkenden Feldes mit frei improvisiertem nonverbalem Ausdruck, in den möglichst wenig eingegriffen wird, ist das Spezifische dieses Ansatzes und verbindet in der Tiefe die herkömmliche aktive Musiktherapie mit den Entdeckungen der systemisch-phänomenologischen Aufstellungsarbeit im Sinne des Familienstellens und den Bewegungen der Seele. Je nach Situation wird mit Lösungen experimentiert, musiktherapeutisch und verbal aufgearbeitet.
Im Seminar werden außerdem der phänomenologisch – systemische Hintergrund und eine Reihe von praktischen Beispielen dargestellt und bilden die Grundlage für Diskussion und den Transfer in verschiedene Praxisfelder.

23 Fortbildungspunkte bei der Psychotherapeutenkammer und DMtG.
Mindeste Teilnehmerzahl 14

F103 · Prof. Dr. Tonius Timmermann · Saal · 175,– €
Block 3 Tage · Fr. 25.11., 18.00–21.00 · Sa. 26.11., 10.00–20.30 · So. 27.11., 10.00–13.00 Uhr

Körper – Atem – Musik Wochenende- oder Ferienkurs
Relevante Vorgehensweisen aus der Atemtherapie werden in die Musiktherapie transferiert und umgekehrt. So entstehen wirkungsvolle Kombinationen von Körper- und Klangerfahrungen, die in beiden Therapieformen zur Anwendung kommen können.
Körperwahrnehmung und Atemarbeit sammeln die Aufmerksamkeit, wecken und intensivieren die Empfindungsfähigkeit und eröffnen einen fließenden Wandlungsprozess. Rezeptionen von Klängen, Rhythmen, Musik verdichten, vertiefen und spezifizieren den Zustand, der durch die Körper- und Atemwahrnehmung bewirkt wird. Freie Improvisationen mit einfachen Instrumenten, Stimme, Bewegung und Tanz, bieten Gelegenheit zu Ausdruck und Kommunikation auf der nonverbalen Ebene und können dadurch Brücken schlagen zwischen dem Unsagbaren des inneren Erlebens und der zwischenmenschlichen Wirklichkeit.

Fortbildungspunkte bei Psychotherapeutenkammer und DMtG beantragt.
Mindeste Teilnehmerzahl 10

16HF104 · Prof. Dr. T. Timmermann, Gabriele Engert-Timmermann · Saal · 175,– €
Block 3 Tage · Fr. 9.12., 18.00–21.00 · Sa. 10.12., 10.00–18.00 · So. 11.12., 10.00–13.00 Uhr

Musiktherapeutische Spiele – Spielen in der Musiktherapie NEU Wochenende- oder Ferienkurs
Spielen ist einer der zentralen Begriffe innerhalb der Musiktherapie. Wenn in der therapeutischen Situation die Neugierde größer ist als das Misstrauen und die Angst, ist es möglich, sich auf Themen einzulassen, die im ernsten Leben zu gefährlich sind. Zu Beginn werden Möglichkeiten vorgestellt, spielerischen Zugang zu Musikinstrumenten und dem eigenen musikalischen Ausdruck zu finden. Anschließend werden konkrete musikalische Spielangebote praktisch erprobt und auf ihr gruppendynamisches, entwicklungspsychologisches und lerntheoretisches Potential hin untersucht.
Den 3. Schwerpunkt bildet die Frage, wie aus einer konkreten therapeutischen Situation eine bestimmte Spielidee als therapeutische Intervention entwickelt werden kann.

18 Fortbildungspunkte bei der Psychotherapeutenkammer und DMtG.
Mindeste Teilnehmerzahl 6

16HF105 · Hanns-Günter Wolf · Kursraum 7 · 156,– €
Wochenende · Sa. 11.2., 10.00–19.00 · So. 12.2., 10.00–14.30 Uhr

Musiktherapie

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Vortrag / Lecture

Lecture: New Horizons in Music Therapy
From Psychosocial-based Music Therapy to Neurologic Music Therapy (NMT) - A Paradigm Shift
This lecture – given in English – will offer initial insight into the neuroscience-based model of music therapy developed in USA known as Neurologic Music Therapy (NMT). This research-based model consists of standardized clinical techniques, therapeutic mechanisms and creative interventions within three therapeutic domains: sensorimotor, speech and language, and cognition. The two presenters have extensive training and clinical expertise in the field of NMT specially in neurorehabilitation and geriatric nursing home care.

2 credit points approved by DMtG.

17FF200 · Sarah B. Johnson, Mary Laqua · Saal · 10,– €
One evening · Fr. 10.3.2017, 20.00–21.30

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Berufsspezifische Fachseminare

Für MusiktherapeutInnen mit anerkannter Ausbildung
Einzelne Wochenendkurse – darunter auch englischsprachige – sowie eine dreiteilige Seminarreihe geben MusiktherapeutInnen Gelegenheit, sich fachspezifisch fortzubilden und vertieft in ein Themenfeld einzusteigen. Die Seminarreihe 2017 greift das besondere Setting von Mutter/ Vater und Kind in der Musiktherapie auf. An drei Wochenenden werden von verschiedenen Dozentinnen unterschiedliche Konzepte intensiv beleuchtet, wobei jeweils verschiedene Altersstufen des Kindes sowie diverse Arbeitsbereiche der Dozentinnen im Mittelpunkt stehen.

Der didaktische Aufbau der berufsspezifischen Fachseminare umfasst die fundierte Vermittlung von Theorie und Praxis des jeweiligen Themas, die Vertiefung methodischer Fragestellungen in Selbsterfahrung und fachlichem Diskurs sowie den Transfer in die Praxisgebiete der TeilnehmerInnen.

Musiktherapie

Rock und Pop Bandworkshop Wochenende- oder Ferienkurs
Musiktherapeutische Methoden und Praxistipps zur Anleitung von Bandprojekten
Dieser Workshop ist für FachkollegInnen, die Bandprojekte in ihrer musiktherapeutischen Arbeit anbieten wollen und über keinerlei Vorerfahrung verfügen. Neben der Einführung an E-Gitarre, E-Bass, Keyboard, Schlagzeug und Gesang bietet der Workshop Praxiserfahrung im Zusammenspiel und im Anleiten von Projektbands.
Dazu kommen wichtige Tipps zu den Themenfeldern:

  • Welche Songs sind geeignet?
  • Wie komme ich an die »Noten«?
  • Welche technische Ausrüstung ist notwendig und was kostet sie?
  • Wie kann ich mit Hilfe von Computer und Software einfache Aufnahmen erstellen?

19 Fortbildungspunkte von der DMtG genehmigt. Mindeste Teilnehmerzahl 7

F201 · Axel-Helge Orlovius, Michael Metzger · Meglingerstraße 19 (Rückgebäude), 81477 München · 225,– €
Block 2 Tage · Fr. 21.10., 14.00–21.00 · Sa. 22.10., 09.00–19.00 Uhr

Supervision Musiktherapie mit Kindern und Jugendlichen Wochenende- oder Ferienkurs
In der Fortbildung werden ausgehend von Fragen, Problemen und Konflikten aus der Praxis der Teilnehmenden verschiedene Aspekte von Therapieprozessen beleuchtet und reflektiert: Verhalten des Kindes, des Jugendlichen, indikations- und diagnosespezifische Interventionen (Methoden, Modalitäten, Interventionstechniken), Phänomene des therapeutischen Beziehungsgeschehens (Resonanz, Übertragung, Gegenübertragung, Widerstand), systemische Herausforderungen, Themen der interdisziplinären Zusammenarbeit, Psychohygiene des/der TherapeutIn. Nebst dem Gespräch werden auch musiktherapeutische Supervisionsmethoden eingesetzt wie Balintarbeit, assoziative Annäherung mittels Audiosequenz, Analyse von Videosequenzen und Rollenspiele. Körper- und musikorientierte Sequenzen ergänzen die Arbeit mit den Praxisbeispielen und sollen hier psychohygienische Dimension von Supervision vertiefen.

Warme Socken und bequeme Kleidung sowie ein Praxisbeispiel (anamnestische Angaben, evt. Audio- oder Videosequenz auf Stick oder CD) mitbringen.
Fortbildungspunkte bei Psychotherapeutenkammer und DMtG beantragt.
Mindeste Teilnehmerzahl 7

F202 · Dr. Sandra Lutz Hochreutener · Kursraum 7 · 240,– €
Block 3 Tage · Fr. 28.10., 18.00–20.30 · Sa. 29.10., 10.00–18.00 · So. 30.10., 10.00–13.00 Uhr

Music as a Driving Force in Therapy Wochenende- oder Ferienkurs
Developing your clinical skills within the framework of Neurologic Music Therapy (NMT)
This weekend we will explore the theoretical background and clinical application of NMT-based techniques through video presentations with clients in neurorehabilitation and geriatric nursing home facilities. Several techniques will be demonstrated and practiced. Emphasis will be placed on the facilitating (driving) use of music in therapy and the role of the music therapist as musician, therapist and clinical scientist. How does the use of music and the application of therapeutic intervention techniques vary in this model, as compared to that of a psychotherapeutic approach? Through an in-depth examination of the development of NMT, its underlying concepts and intervention techniques, trained music therapists will be given the opportunity to reflect upon this question as well as their own clinical skills.

The seminar will be held in English with German translation as needed. 14 credit points approved by DMtG. Mindeste Teilnehmerzahl/ Minimum group size: 6 persons

17FF201 · Sarah B. Johnson, Mary Laqua · room 7 · 220,– €
weekend · Sa. 11.3.17 · 10.00–19.00 · Su. 12.3.17 · 10.00–14.30

Gesprächsführung für Musiktherapeuten Wochenende- oder Ferienkurs
Dieses Seminar basiert auf folgenden theoretischen Grundlagen: Aktives Zuhören (Rogers), Gewaltfreie Kommunikation (Rosenberg), Vier Seiten einer Nachricht (v.Thun), Themenzentrierte Interaktion (Chon) und Transaktionsanalyse (Berne). Es werden konkrete Gesprächstechniken und Grundprinzipien psychotherapeutischer Gesprächsführung vermittelt, wie Regeln um Angst zu vermeiden und den Patienten zu »sichern«, häufige Fehler bei der Gesprächsführung, MiniMax-Interventionen (Prior). Ein weiterer Schwerpunkt sind die spezifischen musiktherapeutischen Bedingungen, nämlich die Einleitung musiktherapeutischer Angebote und die Aufarbeitung musiktherapeutischer Erfahrungen sowie die Integration und Übertragung des musiktherapeutischen Geschehens in den gesamttherapeutischen Prozess.
Ziel des Seminars ist außer der Vermittlung obiger Inhalte auch auf konkrete schwierige Gesprächssituationen einzugehen um diese (z. B. in Form von Rollenspielen) darzustellen, zu diskutieren und zu bearbeiten. Fall-Vignetten der Teilnehmer sind dafür erwünscht.

Fortbildungspunkte bei Psychotherapeutenkammer und DMtG beantragt.
Mindeste Teilnehmerzahl 6

17FF202 · Hanns-Günter Wolf · Kursraum 7 · 210,– €
Wochenende · Sa. 18.3.17., 10.00–19.00 · So. 19.3.17., 10.00–14.30

Eltern-Säugling/Kleinkind Musiktherapie NEU Wochenende- oder Ferienkurs
Dreiteilige Seminarreihe
Diese Seminarreihe greift das besondere Setting von Mutter/ Vater und Kind in der Musiktherapie auf, welches zunehmend in verschiedenen musiktherapeutischen Arbeitsfeldern zum Tragen kommt. Unabhängig davon, ob der Erwachsene oder das Kind schwerpunktmäßig im Blickfeld der Therapie liegt, soll gleichsam die Beziehung ermöglicht und eine positive Interaktion zwischen den Beteiligten unterstützt werden.
Die drei Seminare sprechen verschiedene Altersstufen des Kindes an, ausgehend von Schwangerschaft und Geburt bis hin zum 4. Lebensjahr. Die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der Dozentinnen wie Psychiatrie, Onkologie, Neonatologie, Pädiatrie, ambulante und stationäre Behandlungsbereiche werden auf das Thema hin dargestellt und veranschaulicht. Mögliche Störungsbilder von Seiten der Eltern oder des Kindes werden erklärt, sowie unterschiedliche Arbeitsweisen und Konzepte erörtert.
Fallbeispiele und praktische Übungen wechseln mit theoretischen Überlegungen ab. Eigene Praxisbeispiele der TeilnehmerInnen (gerne auch mit kleinen Videoausschnitten) sind willkommen!

Teil 1: Eltern-Kleinkind-Musiktherapie

  • a) Die hier vorgestellte Form der Musiktherapie legt den Schwerpunkt auf die frühe Beziehung zwischen der Mutter und ihrem Kind/Baby (0 - 2 Jahre) auf einer Mutter-Kind-Station. Ausgangspunkt ist das Feld der Erwachsenenpsychiatrie. Hier gibt es neue Modelle, in denen neben der zu behandelnden Mutter auch das kleine Kind mit einbezogen wird. Ziel ist es, die Beziehung zwischen beiden kontinuierlich zu ermöglichen, zu stärken und zu intensivieren. Im Seminar werden konkrete Möglichkeiten aufgezeigt, um diese Prozesse musiktherapeutisch zu begleiten und zu unterstützen.
  • b) Im Bereich Neonatologie wird ein Projekt vorgestellt, das klinische und ambulante Eltern-Kind-Musiktherapie verbindet und insbesondere die Mütter in ihrer Kompetenz in Bezug auf eine sichere Bindung stärkt. Ferner werden musiktherapeutische Möglichkeiten und Grenzen in unterschiedlichen Arbeitsfeldern wie Prävention, ambulante Musiktherapie und Onkologie diskutiert.

Teil 2: Mutter-Baby-Musiktherapie

  • Dieses Seminar dient der Vertiefung und Erweiterung des vorangegangenen Themenwochenendes: Mütter, die an Depressionen, Persönlichkeitsstörungen oder Psychosen erkrankt sind, werden in der psychiatrischen Klinik in Hamburg-Bergedorf gemeinsam mit ihren Säuglingen stationär behandelt.

    Musiktherapie ist in diesem psychodynamisch ausgerichteten Konzept ein wichtiger Baustein. Erstens gibt es ein spezielles Mutter-Baby Musiktherapie Angebot für die Mütter gemeinsam mit ihren Säuglingen und zweitens erhalten die Mütter gemeinsam mit anderen Psychotherapiepatienten dieser Station Gruppenmusiktherapie.

    Videogestützte Therapie, das Konzept der Mentalisierung (Fonagy) und das musikalische Spiel sind besonders gut geeignet, Mütter und Kinder in ihrer Beziehungsgestaltung zu beobachten und zu fördern.
    Das Seminar stellt das musiktherapeutische Arbeiten in der Mutter-Baby- Musiktherapie an Hand von Fallbeispielen sowie durch praktisches Erproben vor.

Teil 3: MusikSpielTherapie®

  • Die MusikSpielTherapie® (MST) ist eine Methode zur Behandlung früh auftretender Beziehungs- und Entwicklungsstörungen bei Säuglingen und Kleinkindern. Die MST® kann sowohl präventiv als auch psychotherapeutisch im klinischen und ambulanten Rahmen eingesetzt werden und bezieht die Eltern in die Therapie bzw. das gemeinsame Spiel mit ein. Sie vereint Ansätze der Musiktherapie, Gruppenanalyse sowie Gestalttherapie und basiert u.a. auf den entwicklungspychologischen Erkenntnissen der Säuglings- und Bindungstheorie. Wir arbeiten tiefenpsychologisch fundiert. In den MST® Sitzungen wird mit dem Kind und jeweils einem Elternteil oder in einer Gruppe mit bis zu sechs Säuglingen und deren Eltern gearbeitet. In den zusätzlichen Sitzungen mit den Eltern wird das gemeinsame Erleben aus den Spiel-Therapiesitzungen (Mentalisierung) gemeinsam reflektiert, wodurch u.a. biographische Zusammenhänge der Eltern verständlicher gemacht werden können. In diesem Seminar werden Grundlagen zur MST-Methodik vermittelt.

Buchung nur als Paket möglich; 10 % der Gebühr sind bei Anmeldung, der Rest 14 Tage vor Seminarbeginn fällig. Anmeldeschluss: 24.4.2017.
54 Fortbildungspunkte bei der Psychotherapeutenkammer und DMtG.
Mindeste Teilnehmerzahl 8

17FF203 Kursraum 7 · 630,– €

Block 1 · Ute Rentmeister, Ursula Herpichböhm · Kursraum 7
19.5.-21.5.17 · Fr. 18.00-21.00 · Sa. 10.30-16.00 · So. 9.00-14.30

Block 2 · Dr. Gitta Strehlow · Kursraum 7
28.7.-30.7.17 · Fr. 18.00-21.00 · Sa. 10.00-18.00 · So. 10.00-13.00

Block 3 · Cornelia Thomsen, Katrin Stumptner · Kursraum 7
7.10.-8.10.17 · Sa. 10.00-18.00 · So. 10.00-13.00

Stimme und Singen im musiktherapeutischen Setting NEU
Dreiteilige Seminarreihe
Die dreiteilige Reihe widmet sich dem ursprünglichsten und vielleicht wichtigsten Instrument in der Musiktherapie: der Stimme. Drei Dozenten aus verschiedenen Tätigkeitsschwerpunkten (Gesangspädagogik, Psychiatrie, Psychosomatik) beleuchten theoretische Hintergründe und geben praktische Übungen an die Hand, die Stimme geschult in der Arbeit mit Patienten zu nutzen und eigene Stimmhygiene zu betreiben.

Teil 2
Im zweiten Seminar wird die konkrete Umsetzung der Stimmarbeit im klinischen Setting der Psychosomatik vorgestellt, die vielfältigen Möglichkeiten der Stimme und des Singens exploriert und die Wirkung von Stimmproduktion und -Rezeption am Beispiel von ausgewählten Therapie-Situationen reflektiert und erläutert:

  • bei der Arbeit mit Stimme in Therapiegruppen: Die Stimme fließt frei in die (Instrumental-) Improvisation ein, übernimmt die Funktion des »Besingens«, dient in spontan improvisierten Raps bis hin zu kombinierten Stimm- /Bewegungsimprovisationen als wichtigstes Medium des Ausdrucks.
  • im therapeutischen Singkreis: »learning and singing by heart«, d. h. Singen ohne Noten von afrikanischen Kraftliedern, indianischen Chants, deutschen Bewegungsliedern, englischen, hebräischen Liedern des Herzens, und weiterer Literatur aus verschiedenen Kulturkreisen.

Teil 3
Im Mittelpunkt des dritten Seminarwochenendes steht das Erlernen einer sehr alten Meditationstechnik, der Mantra-Meditation, sowie der Kunst der Achtsamkeit als Basis für Meditation, Musiktherapie und Alltag.
Darüber hinaus wird in Ansätzen auch die Mantrawissenschaft vorgestellt, um ein Grundverständnis für diese spirituelle Disziplin zu entwickeln. Die Meditation besteht aus verschiedenen Mantren, die die Gruppe gemeinsam zum Ausdruck bringt. Das Tönen ist dabei ein sehr einfacher Weg, ins Klingen zu kommen – auch ohne jegliche Singerfahrung. Der Kunst der Achtsamkeit nähern sich die Teilnehmer theoretisch sowie praktisch durch eine geführte Meditation. Schließlich werden beide Techniken (Mantratechnik/Achtsamkeit) miteinander verbunden. Diese Kombination ermöglicht den Zugang zu einer tiefen spirituellen Erfahrung und offenbart gleichzeitig die hohe Relevanz für psychotherapeutische Verfahren.
Fallbeispiele und Erfahrungen aus der Erwachsenenpsychiatrie sowie genügend Raum für einen lebendigen Austausch untereinander bilden im Seminar den Transfer zum therapeutischen Alltag.

39 Fortbildungspunkte bei der DMtG. Buchung nur als Paket möglich; 10 % der Gebühr sind bei Anmeldung, der Rest 14 Tage vor Seminarbeginn fällig. Anmeldeschluss: 1.4.2016.
Mindeste Teilnehmerzahl 7

16FF201 · Andreas Dittrich, Evelyn Löhr, Matthias Otto · Kursraum 7
Anmeldung nicht mehr möglich
3 Wochenenden · 23./24.4. · 16./17.7. · 17./18.9.
je Sa 10.00 bis 18.00, So 10.00 bis 13.00 Uhr

Musiktherapie

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Berufsspezifische Zusatzqualifikationen

Für MusiktherapeutInnen mit anerkannter Ausbildung
Zusatzqualifikationen, die aufbauend auf dem Grundberuf in kompakter Form theoretische und methodische Weiterbildung zu einzelnen Berufsfeldern und aktueller Theoriebildung anbieten, sind für das Berufsleben in unserer Gesellschaft von großer Bedeutung. Sie verhelfen, neue Tätigkeitsfelder zu erschließen und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in das berufliche Handeln zu integrieren. Ziel ist es, Musiktherapeuten fundierte Spezialkenntnisse über ein Fachgebiet zu vermitteln. Die Seminare werden mit einem Zertifikat abgeschlossen.

Im Herbst 2016 beginnt erneut die Zusatzqualifikation Trommelpower – Gewaltprävention und soziale Integration mit Musik. Aufgrund internationalen Interesses bieten wir im Frühjahr 2017 einen englischsprachigen Kurs gleichen Inhalts – »Drum-Power« – an. Beide Kurse sind explizit für MusiktherapeutInnen und LehrerInnen konzipiert.

Musiktherapie

Musik-Traumatherapie Wochenende- oder Ferienkurs
Siebenteilige Zusatzqualifikation
Die Arbeit mit traumatisierten Menschen gewann in den letzten Jahren innerhalb der Psychotherapie zunehmend an Bedeutung. Die Traumatherapie im engeren Sinne hat dabei zum Ziel, unerträgliche, lebensbedrohende Ereignisse – die zu einer Fragmentierung der Gedächtnisinhalte geführt haben und nur ungenügend verarbeitet werden konnten – im Nachhinein zu integrieren und so zu einem Bestandteil des persönlichen Narrativs zu machen. Neue neurologische und neurobiologische Erkenntnisse haben gezeigt, dass hierfür psychodynamische wie auch lerntheoretische Behandlungsmodelle nicht ausreichen und andere methodische Vorgehensweisen notwendig sind.

In den letzten Jahren finden zur Behandlung von Patienten mit Traumafolgestörungen auch im musiktherapeutischen Methodenkatalog entsprechende Modifikationen und Erweiterungen statt. Hierzu gibt es vermehrt Veröffentlichungen und Forschungsprojekte, die ein spezifisches musiktherapeutisches Vorgehen klinisch und theoretisch begründen. Dadurch verbessert sich zunehmend die Bedeutung der Musiktherapie im Kanon traumatherapeutischer Methoden.
Die Zusatzqualifikation Musik-Traumatherapie beinhaltet

  1. eine fundierte Einführung in den aktuellen Stand der Traumatologie
  2. einen Überblick über die Modifikationen der musiktherapeutischen Methodik bezogen auf diese Erkenntnisse, wobei die besonderen Möglichkeiten aber auch die Risiken des Mediums Musik im Fokus des Unterrichts stehen.
  3. eine Auseinandersetzung mit der Bedeutung des traumatherapeutischen Modells im Kanon verschiedener psychotherapeutischer Behandlungsansätze sowie Umsetzungsmöglichkeiten in verschiedenen musiktherapeutischen Praxisfeldern.

Ein ausführliches Curriculum finden Sie hier: > Curriculum Traumatherapie
Fortbildungspunkte bei Psychotherapeutenkammer und DMtG beantragt.
Mindeste Teilnehmerzahl 11.
GastdozentInnen: Jürgen Keller, Anka Krug, Dörte Pommerin, Dr. Gitta Strehlow, Dr. Edith Wiesmüller.

Anmeldung nicht mehr möglich

Hanns-G. Wolf, Dr. Andreas Wölfl u.a.· Kursraum 7 · zzgl. Kosten für Supervision
4.12.–6.12.15 | 29.–31.1.16 | 29.4.–1.5.16 | 24.–26.6.16 | 14.–16.10.16 | 20.–22.1.17 | 12.5.–14.5.17 · je Fr. 17.00 Uhr bis So. 14.00 Uhr

Freies Musikzentrum

Trommelpower – Gewaltprävention und soziale Integration mit Musik
In dieser Zusatzqualifikation wird ein Modell für Projekte mit Kindern und Jugendlichen zur Gewaltprävention, Förderung der sozialen Integration und des Selbstwertgefühls durch musikalische und szenische Improvisation vorgestellt. Dieses Modell wurde in einer Pilotstudie 2009 evaluiert und entsprechend der wissenschaftlichen Resultate überarbeitet und differenziert. Es kann im schulischen wie im außerschulischen Rahmen angewandt werden, ebenso in modifizierter Form im klinischen Bereich.

Die einzelnen Elemente des Konzepts werden theoretisch erläutert und in Übungen praxisnah vermittelt. Insbesondere musikalische und musiktherapeutische Techniken zur Förderung des Selbstwertgefühls, der Empathiefähigkeit, der sozialen Integration und der konstruktiven Konfliktlösungsfähigkeit bilden einen Schwerpunkt im Konzeptaufbau. Darauf aufbauend wird den Kindern und Jugendlichen im Projekt Raum gegeben, sich auf kreative Weise sowohl mit Musik und Improvisation als auch mit den Themen Aggression, Gewalt und Streit auseinanderzusetzen, eigene Vorstellungen der Bewältigung zu entwickeln und diese in einer Performance darzustellen.

In den Seminaren werden unter Einbeziehung themenbezogener Selbsterfahrung Aspekte der Projektleitung, des Repräsentierens konstruktiver und sozial bezogener Konfliktlösungsmodelle in der Trainerhaltung und des Umgangs mit fehlender Motivation und Widerstand vermittelt, sowie Konzepte der nachhaltigen Wirksamkeit und der Implementierung solcher Elemente in den Alltag der Kinder.

Seminarleitung: Dr. Andreas Wölfl
Gastdozenten: Yoshi Kinoshita, Dr. Thomas Boetsch u. a.

Diese Zusatzqualifikation ist explizit für MusiktherapeutInnen und LehrerInnen konzipiert.
Ein ausführliches Curriculum erhalten Sie auf Anfrage zugesandt.
96 Fortbildungspunkte sind bei der Bay. Psychotherapeutenkammer und der DMtG beantragt. Anmeldeschluss: 9.9.2016. Mindeste Teilnehmerzahl 10

16HF305 · Dr. Andreas Wölfl, Gastdozenten Yoshi Kinoshita,
Dr. Thomas Boetsch u. a. · Saal · 989,– €
Termine: 7.-9.10.2016, 3.-5.2.2017, 5.-7.5. und 14.-16.07.
jeweils Fr. 17.30-20.30, Sa. 9.00 -18.30, So. 9.00-14.00 Uhr

«DrumPower» – Violence prevention, social Integration
and empowerment through music – additional qualification

For qualified music therapists with recognized professional education and teachers
This advanced qualification for music therapists and teachers will present fundamentals of the DrumPower project – a scientifically developed method for projects with children and youth to prevent violence and promote social inclusion and selfesteem by musical and scenic improvisation. The semi-structured program, called DrumPower, was evaluated in several scientific studies since 2009 and has been revised and differentiated according to the studies’ results. It is fully elaborated for the application in schools of different levels, whereas modified forms for the work with refugees and in clinical contexts are under development.
The DrumPower Project Violence Prevention, Social Integration and Empowerment through Music The different elements of the concept will be explained theoretically and taught practically in exercises. In particular, musical and music therapeutical techniques to promote self-esteem, empathy, social inclusion and constructive conflict solving skills are the core themes of the program.
On this foundation, the projects facilitate to deal – in a creative, musical and improvisatory way – with the issues of aggression and violence, and to develop own concepts of how to manage conflicts and violent situations. The projects end in a workshop performance, giving the participating students an opportunity to present some results of their project work.
This advanced qualification will provide the structure and working methods of the DrumPower project for the application in different types of schools. By means of self-experience you will be shown how to guide and instruct a project as well as how to present different models of constructive and social-related conflict resolution. Furthermore, you will gain insights into how to deal with lack of motivation and resistance. Finally, we will focus on the transfer and effective implementation of such models in the daily lives of children.

The course includes two intensive seminar blocks. Additional practical work (ca. 20 h)
under supervision/intervision (5 h) is required after the first seminar. Having successfully accomplished all parts of the qualification, the participants will be certified as
«Trainer For Violence Prevention and Social Integration Through Music».
The language of instruction is English.
For additional information please order our training curriculum.

Head teacher: Dr Andreas Wölfl
Guest teachers: Henrike Roisch, Yoshihisa Kinoshita et al
Venue: Freies Musikzentrum, Ismaninger Str. 29, Munich
The class is taught in English.
For qualified music therapists with recognized education only.
Curriculum available on request.
Minimum group size: 10 persons.

First seminar · Wed 19.04.17 · 6 pm – Sun 23.04.17 · 1 pm
Second seminar · Thu 02.11.17 · 10 am – Sun 05.11.17 · 1 pm
Fee 960€ (supervision excluded)

Booking via e-mail info@freies-musikzentrum.de or online
by indicating seminar number: 17FF501

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Berufsbegleitende Ausbildung Musiktherapie

Freies Musikzentrum e. V. München | Konzerte

Leitung: Monika Baumann, Dr. Andreas Wölfl
Ansatz: Musiktherapie als tiefenpsychologisch fundiertes Psychotherapie-Verfahren
Dauer: 3 1/2 Jahre (7 Semester) in Form von Wochenend- und Blockveranstaltungen

Aufnahmevoraussetzungen

  • Hochschulreife (ggf. ist Zulassungsprüfung möglich)
  • geeigneter Vorberuf mit Berufserfahrung
  • Mindestalter 26 Jahre
  • musikalische und persönliche Eignung
    (wird in einem Aufnahmeverfahren geprüft)

Ziel
Über die Integration musiktherapeutischer Arbeitsweisen in den Grundberuf wird eine Befähigung zur selbständigen musiktherapeutischen Tätigkeit vermittelt.

Abschluss
Zertifikat mit detailliertem Fächerspiegel, Praktika, Thema der Abschlussarbeit.

Zertifizierung
Von der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft (DMtG) als Voraussetzung zur Zertifizierung »Musiktherapeut/in DMtG« anerkannt. Von der bayerischen Psychotherapeutenkammer als Fortbildung anerkannt (ca. 250 Punkte jährlich).

Bewerbung: bis 30. September 2018

Aufnahmeprüfung: November 2018

Ausbildungsbeginn: Januar 2019

Kosten
240,– € monatlich zzgl. der Kosten für Einzel-Lehr-Musiktherapie und
Einzel-Lehr-Supervision in Höhe von ca. 1.900,– € jährlich.
Prüfungsgebühren: Aufnahmeprüfung 95,- €
Zwischen- und Abschlussprüfung je 165,– € (Änderungen vorbehalten).

Dozenten
M. Baumann, Dr. G. Bergenthal, G. Engert-Timmermann, Ch. Galle-Hellwig, A. Geis,
E. Glogau, S. Hellwig, Dr. P. Hemmer-­Torhorst, R. Löhr, Prof. Dr. D. v. Moreau,
Ch. Münzberg, S. Reimold, M. Schenk, Dr. S. Schulz, Prof. Dr. T. Timmermann,
Dr. A. Walter, Dr. A. Wölfl, H. G. Wolf

Auskunft
Dr. Andreas Wölfl , Tel: 089 / 20 20 76 22
Monika Baumann: mbaumann@freies-musikzentrum.de

Ausführlicher Lehrplan und Informationen über Dozenten und Inhalte
der berufsbegleitenden Ausbildung als pdf >> Curriculum

Broschüre zur Fortbildung

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25. Fachtagung Musiktherapie

Musik in Therapie und Medizin
Leitung: Monika Nöcker-Ribaupierre
Wie und warum wirkt Musik, wirken Elemente von Musik in Therapie und Medizin? Wie können sie in therapeutischen Zusammenhängen gezielt eingesetzt und verwendet werden? Kann die Musik in der Musiktherapie überhaupt isoliert betrachtet werden? Kann sie aus dem Beziehungsgeschehen, den personellen Bezügen der Situation, den individuellen Erfahrungen der Beteiligten herausgesondert werden?

Musik und musikalisches Handeln sind Grundelemente in Musiktherapie und MusikMedizin. In der psychotherapeutischen Musiktherapie etwa gilt Musik als Kunst, sind Improvisation, musikalisches Handeln und Erleben in ein Beziehungsgeschehen verwoben. In der MusikMedizin dagegen werden Musik bzw. musikalische Reize aufgrund evaluierter Reiz-Reaktionen funktional gezielt eingesetzt.

Wenn wir nach der Musik fragen, bewegen wir uns in Musiktherapie und MusikMedizin in der Spannbreite von Musik als (Beziehungs-)Kunst bis hin zu nachgewiesenen medizinischen Wirkungen musikalischer Elemente. Die Tagung versucht sich diesem Feld, das individuell und fachspezifisch unterschiedlich betrachtet und gehandhabt wird, anzunähern.

9 Fortbildungspunkte wurden von der
Bay. Psychotherapeutenkammer und der DMtG genehmigt.


Tagungsprogramm

Samstag, 4. März 2017

  • 13.00 – 13.30 Einführung in das Thema
  • 13.30 – 14.30 Ralph Spintge:
    Musik in der MusikMedizin am Beispiel Algesiologie
  • 14.30 – 15.30 Tonius Timmermann: Die Musik in der Musiktherapie
  • 15.30 – 16.30 Pause
  • 16.30 – 17.15 Volker Bernius: Hörkino – »das Mithören in Szene setzen ... «
    Musik in Fallbeschreibungen
  • 17.15 – 19.00 Dorothee v. Moreau und Eckhard Weymann:
    Musik in der musiktherapeutischen Forschung – Versuch einer Annäherung

Sonntag, 5. März 2017

  • 10.00 – 10.45 Monika Nöcker-Ribaupierre: Musik am Anfang des Lebens
  • 10.45 – 11.30 Monika Baumann:
    Musik im Übergang – die Improvisation in der (Früh-)Rehabilitation Hirnverletzter
  • 11.30 – 12.15 Andreas Wölfl: Musik in der Therapie mit Jugendlichen
  • 12.15 – 13.00 Schlussbetrachtung mit Musik

Referenten und Themen

Ralph Spintge, Prof. Dr. med.
Leitender Abteilungsarzt für Algesiologie, Leiter MusikMedizinisches Forschungslabor an der Sportklinik Hellersen Lüdenscheid, Professor für MusikMedizin am Institut für Musiktherapie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Präsident
International Society for Music in Medicine ISMM, Board Member VIBRAC Univ. Jyväskylä, Finnland. Forschungsschwerpunkte: medicofunktionale Musik, Schmerzverarbeitung, neurovegetative Rhythmizität / Herzfrequenzvariabilität.

Musik in der MusikMedizin am Beispiel Algesiologie
Medicofunktionale Musik – Musik mit intendierter therapeutischer Wirksamkeit in medizinischen Settings – wird in der Schmerzmedizin in emotional-aversiven, angstbesetzten und schmerzgeprägten Situationen eingesetzt.
Im Einklang mit Good Medical Practice sind auch für den Einsatz medicofunktionaler Musiken (rezeptiv und aktiv-übend) zunehmend Standards und Definitionen beschrieben. Forschung berücksichtigt Richtlinien der ganzheitlich-integrativen medizinischen Wissenschaft. Konsentierte Richtlinien sind Voraussetzung für eine fakten-basierte Diskussion über Evidenz, die wiederum Akzeptanz der medizinischen und wissenschaftlichen Gemeinschaft wie auch der Gesundheitspolitik (DRG-System) herbeiführt.

Tonius Timmermann, Prof. Dr. rer. biol. hum.
Studium der Pädagogik (Dipl. Päd.) in Münster und Musiktherapie in Wien; Psychotherapie (HPG); 1995 bis 2003 Aufbau und Leitung der Berufsbegleitenden Ausbildung Musiktherapie BWM am Freien Musikzentrum München.
2003 bis 2015 Professor für Musiktherapie an der Universität Augsburg, Leopold-Mozart-Zentrum: Leitung des berufsbegleitenden Masterstudienganges und der Forschungsstelle Musik und Gesundheit. Musiktherapeut in freier Praxis.

Die Musik in der Musiktherapie
Was ist Musik in musiktherapeutischen Zusammenhängen?
Wer, wie, wo sind wir, wenn wir Musik hören und machen?
Was wissen wir über die Wirkung von Musik?
Gibt es kollektive Wirkungen, akustische Archetypen oder ist alles subjektiv?
Werden akustische Symbolisierungen in der Musiktherapie wiedererlebbar?
Was passiert beim spontanen musikalischen Improvisieren: Was fällt von wo wohin ein?
Was symbolisiert sich im musikalischen Beziehungsgeschehen?
Über diese Fragen wird im Vortrag nachgedacht.

Volker Bernius
Bis 2015 Redakteur beim Hessischen Rundfunk im Bereich Kultur und Bildung. Seit 1980 Redakteur und Redaktionsleiter der Fachzeitschrift »Musiktherapeutische Umschau«. Als Autor, Dozent und Referent tätig für die Stiftung Zuhören (Fachbeirat). Lehraufträge an Fachhochschulen und Universitäten.

Hörkino – »das Mithören in Szene setzen ...« Musik in Fallbeschreibungen
Wer zu beschreiben versucht, was in einer Musiktherapiestunde passiert, wer darauf eingeht, was in der Musik wie geklungen hat, wie sie sich anhörte, wie sie gespielt wurde, wird sich der Schwierigkeit bewusst, Musik in Worte zu fassen: Bei der Lektüre musiktherapeutischer Fallbeschreibungen muss die Musik »gelesen« werden. Welche Möglichkeiten nutzen Musiktherapeuten, um Musik zu beschreiben? Wird mit der beschriebenen Musik gleich eine Interpretation mitgeliefert, zusammen mit Folgen und Wirkungen des musikalischen bzw. musiktherapeutischen Spiels? Wie kann es gelingen, dass der Leser dabei zum Zuhörer wird, in dessen Kopf die Musik klingt? Eine Spurensuche in der Welt der musiktherapeutischen Fallbeschreibungen.

Dorothee von Moreau, Prof. Dr. rer. medic.
Lehrmusiktherapeutin (DMtG), Dipl.Psych., Psychologische
Psychotherapeutin. 2007 bis 2013 Leitung der Berufsbegleitenden Ausbildung Musiktherapie BWM am Freien Musikzentrum München. Leitung der Lehrambulanz »Musiktherapie am Campus« und des Masterstudiengangs Musiktherapie an der Fakultät für Therapiewissenschaften der SRH Hochschule Heidelberg.
Eckhard Weymann, Prof. Dr. sc. mus.
Dipl.-Musiktherapeut, Dipl.-Musiklehrer, Supervisor (DGSv).
Leitung des Instituts für Musiktherapie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Musik in der musiktherapeutischen Forschung – Versuch einer Annäherung
Sich der Musik in der Musiktherapie anzunähern stellt die Musiktherapieforschung vor besondere Herausforderungen. Der Forschungsgegenstand erscheint komplex, vielschichtig und vieldeutig. Die Referenten stellen anhand von exemplarisch genannten Forschungsfragen, -methoden und -ergebnissen unterschiedliche Standpunkte und Herangehensweisen dar und diskutieren deren Möglichkeiten und Grenzen. Im anschließenden Austausch miteinander und mit dem Fachpublikum werden vertiefende Fragen an die Forschung formuliert und die Ergebnisse der Tagung gebündelt.

Monika Nöcker-Ribaupierre, Dr. sc. mus.
Dipl. Kapellmeisterin, Dipl. Musiktherapeutin, 1995 bis 2006 Aufbau und Leitung der Berufsbegleitenden Ausbildung Musiktherapie BWM am Freien Musikzentrum München. Vorstand ebendort, Vice President der International Society for Music in Medicine ISMM. Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der »Musiktherapeutischen Umschau« und im Bundesverband »Das frühgeborene Kind e. V.«

Musik an Anfang des Lebens
Unsere Patienten in der Neonatologie sind sehr kleine, oft sehr unreife Babys, deren Fähigkeiten, auf sensorische bzw. musikalische Angebote zu reagieren zunächst begrenzt sind. Mit zunehmender struktureller Reife entwickeln sich ihre Möglichkeiten, auf äußere Reize zu antworten und mit einem Gegenüber zu interagieren.
Anhand dieser Entwicklung beschäftigt sich der Vortrag mit den daraus folgenden Implikationen für die eingesetzte Musik und die musiktherapeutischen Interventionen, sowie mit der Kunst der Musiktherapeutin, damit empathisch und angemessen umzugehen.

Monika Baumann
Dipl.-Musiktherapeutin (FH), Musiktherapeutin DMtG, Neurologische Musiktherapeutin, Weiterbildung zur Anwendung des EBQ-Instruments. Seit 1986 im klinischen Bereich tätig:
6 Jahre in der Psychosomatik, seit 1993 in der neurologischen Rehabilitation am Klinikum München-Bogenhausen, Lehrtätigkeit und seit 2013 Leitung der Berufsbegleitenden Ausbildung Musiktherapie BWM am Freien Musikzentrum München.

Musik im Übergang – die Improvisation in der (Früh-)Rehabilitation Hirnverletzter
Nach schweren Verletzungen des Gehirns befinden sich Patienten oft über längere Zeit in bewusstseinsfernen Zuständen, sie nehmen scheinbar keinen Kontakt zur Umwelt auf. Die musikalische Improvisation als offener Raum eignet sich in besonderer Weise dazu, eine Brücke zu diesen Menschen zu bauen, Teilhabe zu ermöglichen und Kommunikation zu etablieren.
Wie klingt nun Musik für den Patienten, wie seine ersten eigenen Töne, wie erste Dialoge? Wie gestalte ich als Therapeutin meine Musik, an welchen Kriterien orientiere ich mich, um den Prozess des Erwachens optimal zu unterstützen? Lassen sich musikalische Parameter bestimmten Problemstellungen zuordnen?

Andreas Wölfl, Dr.phil.
Dipl.-Musiktherapeut (FH), klinischer Musiktherapeut (MAS), Lehrmusiktherapeut (DMtG), Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Supervisor (DGSv). Seit 1989 Musiktherapeut in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Supervision, Coaching und Lehrmusiktherapie in freier Praxis. Seit 2006 Leitung der Berufsbegleitenden Ausbildung Musiktherapie BWM und der
Arbeitsgruppe Prävention am Institut für Musiktherapie des Freien Musikzentrums München.

Musik in der Therapie mit Jugendlichen
Musik hat für Jugendliche eine große Bedeutung. Die Suche und Entdeckung der »eigenen« Musik als Möglichkeit der emotionalen Identifikation oder als Ausdruck der Zugehörigkeit zu einer Peer-Group.
Welche musikalischen Vorlieben bringen junge Menschen in die Therapie mit? Welchen Einfluss hat die Musik der Jugendlichen auf die Gestaltung der Therapie und des Therapieverlaufs? Gibt es musikimmanente Merkmale, die es bei der Gestaltung der Therapie besonders zu berücksichtigen gilt? Diese Fragen werden in dem Vortrag beleuchtet und anhand von Beispielen aus der Jugendpsychiatrie veranschaulicht.

Tagungsgebühr
Normal (auch für Mitglieder DMtG) 110,– €, Ermäßigt laut > AGB 97,– €

Veranstaltungsort
Freies Musikzentrum, Ismaninger Straße 29, 81675 München

Anmeldung und Anmeldeschluss
Anmeldeschluss ist der 5.2.2017. Bitte melden Sie sich bis zu diesem Termin schriftlich unter Angabe der Kursnummer F100 und mit einer Einzugsermächtigung für den Kursbetrag an. Bei nicht ausreichenden Anmeldungen bis zum 5.2.2017 behält sich die Tagungsleitung vor, die Veranstaltung – unter Rückerstattung der bezahlten Gebühr – abzusagen.
Mindeste Teilnehmerzahl 60

Stornierung
Bei Stornierung durch den Teilnehmer bis zum Anmeldeschluss wird die Teilnahmegebühr abzüglich 20,– € Bearbeitungsgebühr zurück überwiesen.
Bei Stornierung nach dem Anmeldeschluss ist eine Erstattung nicht möglich.

Download Tagungsflyer als pdf > Musiktherapie-Tagung 2017

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»Musik in Therapie
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Hier gibt es einen Überblick über die >> bisherigen Themen der jährlichen Fachtagung Musiktherapie seit 1993

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www.musiktherapie.de

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