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Zur Geschichte des Freien Musikzentrums »1200 Jahre Haidhausen 81 Jahre Haus der Musik Ismaninger Str. 29« vorherige Tafel << >> nächste Tafel Elisabeth Baerlein
Abb.: Passfoto aus Elisabeth Baerleins GESTAPO-Ausweis ca. 1942, Bundesarchiv Elisabeth wechselt an das Trapp’sche Konservatorium und studiert dort Kontrabass bei Leonhard Karmann. In den Jahresberichten des Konservatoriums ist sie bis 1938 verzeichnet. Wahrscheinlich ist sie aber auch nach der »Reichskristallnacht« noch weiterhin dort: Zeitzeugen berichteten von »einer Jüdin, die den Stern tragen musste und noch 1941 am Konservatorium war.« Ihr Versuch, nach Palästina zu emigrieren, schlug fehl. Am 1.6.1942 wird sie mit ihren Eltern in das Internierungslager Clemens-August-Straße 9 (Berg am Laim) gebracht und zur Fabrikarbeit herangezogen. Im Lager musiziert sie noch. Doch bereits einen Monat später wird sie in das KZ Theresienstadt deportiert. Am 6.10.1944 wird Elisabeth von dort nach Auschwitz deportiert und vermutlich unmittelbar nach der Ankunft ermordet. |
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